Was die Bühne besser kann
Unsere Bühne reicht 30 Meter hoch und 17 Meter zur Seite. Aus dem Korb heraus arbeitet man ruhig, hat beide Hände frei und kommt in einem Zug an die ganze Außenseite der Krone. Wo ein Kletterer sich für jeden Ast neu umhängen müsste, fährt der Korb einmal herum. Bei großen Kronen, bei Straßenbäumen und überall dort, wo viel Holz herunter muss, ist das der schnellere Weg - und weil die Arbeitszeit den Preis bestimmt, meist auch der günstigere.
Dazu kommt ein Punkt, der bei alten und geschädigten Bäumen zählt: In einen Baum, dem man nicht mehr traut, steigt niemand hinein. Ist der Stamm morsch, die Gabelung angerissen oder die Krone abgestorben, ist der Korb der einzige sichere Arbeitsplatz. Das Fahrzeug trägt den Korb, nicht der Baum.
Was die Bühne an Platz braucht
Das ist der Punkt, an dem die meisten Einsätze hängen. Gebraucht wird dreierlei: eine Zufahrt, auf der das Fahrzeug bis in die Nähe des Baums kommt, eine Fläche, auf der es eben und standsicher steht, und rundherum Raum für die Stützen, die deutlich breiter ausfahren als das Fahrzeug selbst.
Der Untergrund muss das tragen. Unser Fahrzeug wiegt höchstens 3,5 Tonnen, und die Stützen setzen dieses Gewicht auf wenige Quadratzentimeter. Über einer Sickergrube, einer Zisterne, einer Kellerdecke, einem Kanaldeckel oder auf frisch verlegtem Pflaster wird deshalb mit Unterlegplatten gearbeitet - oder es wird am Seil geklettert. Sagen Sie uns vorher, was unter der Aufstellfläche liegt; von oben sieht man das nicht.
Strom über dem Baum
Freileitungen sind bei Baumarbeiten die häufigste tödliche Gefahr, und sie werden regelmäßig übersehen, weil man sie zwischen den Ästen nicht sieht. Die Regel ist eindeutig: Im Bereich spannungsführender Freileitungen darf nur gearbeitet werden, wenn die Hubarbeitsbühne entsprechend der Nennspannung isoliert ist, mindestens aber für 1000 Volt - und dann müssen sich mindestens zwei Personen im Korb befinden.
Geht das nicht, muss die Leitung abgeschaltet oder abgedeckt werden. Das veranlasst der Netzbetreiber, und es dauert seine Zeit. Wenn über oder neben Ihrem Baum Leitungen verlaufen, schreiben Sie das bitte in die Anfrage. Dann planen wir von vornherein richtig, statt am Einsatztag wieder abzufahren.
Wer im Korb steht
Eine Hubarbeitsbühne bedienen darf nicht jeder. Vorausgesetzt sind mindestens 18 Jahre, Zuverlässigkeit, eine Unterweisung in die Bedienung genau dieser Bühne und in die Gefahren der Arbeit sowie eine schriftliche Beauftragung durch den Unternehmer. Wie die Bediener diese Qualifikation erreichen, beschreibt ein eigener DGUV-Grundsatz.
Für die Bühne selbst gilt: arbeitstäglich eine Funktionsprüfung, mindestens einmal im Jahr eine Prüfung durch eine zur Prüfung befähigte Person, Ergebnis ins Prüfbuch. Nach diesem Nachweis dürfen Sie fragen, bei uns wie bei jedem anderen. Im Korb wird an den vom Hersteller vorgegebenen Punkten angeschlagen, mit möglichst kurzem Verbindungsmittel, damit niemand herausgeschleudert werden kann.
Die Bühne für andere Arbeiten
Die Bühne gibt es auch für Arbeiten, die mit Bäumen nichts zu tun haben: an Dach, Fassade und Dachrinne oder für die Weihnachtsbeleuchtung. Wir vermieten sie nur mit Bediener.
Was wir von Ihnen brauchen
Ein Foto des Baums, ein Foto der Zufahrt und das Maß der schmalsten Stelle. Dazu die Hinweise, die man von außen nicht sieht: Leitungen, Sickergrube, Zisterne, Kellerdecke, frisches Pflaster, Tiefgarage darunter. Mit diesen Angaben können wir Ihnen meist schon am Telefon sagen, ob die Bühne an Ihren Baum kommt.